Entspannungstechniken - die wichtigsten Methoden zum Stressabbau

Mit Entspannungstechniken kannst du Stress abbauen und neue Kraft tanken. Es gibt verschiedene Methoden, um Körper, Rücken und Geist zu entspannen. Das Ziel der einzelnen Verfahren besteht darin, Anspannungen zu reduzieren, damit ein Gefühl der Ruhe entsteht. Die unterschiedlichen Entspannungstechniken unterscheiden sich in der Art der Durchführung und ihrer Intensität voneinander.

Stress vorbeugen mit geeigneten Entspannungstechniken

EntspannungMit der Anwendung von Entspannungstechniken gelingt es dir, Stress zu reduzieren und chronischen Erkrankungen vorzubeugen. Auch zur Bekämpfung von Schlaflosigkeit werden Entspannungsübungen eingesetzt. Meditation und Yoga sind geeignete Methoden, um leichter einzuschlafen. Chronische Beschwerden bessern sich häufig durch entspannende Verfahren wie progressive Muskelentspannung. Entspannungsübungen sind optimal zur Stress-Prophylaxe geeignet. Die meisten Methoden sind einfach zu erlernen und können auch zu Hause oder am Arbeitsplatz angewendet werden.

Bei der Stressvorbeugung spielen die verschiedenen Entspannungstechniken eine wichtige Rolle. Die unterschiedlichen Anwendungen wirken entweder entspannend auf die Muskulatur oder auf die Atmung und sorgen damit für Ruhe und Ausgeglichenheit. In unserem hektischen Alltag, der durch Stress und Leistungsdruck geprägt ist, wird die Beherrschung von Entspannungstechniken immer wichtiger. Zu den bekanntesten Entspannungsmethoden gehören Verfahren wie Meditation, Yoga und autogenes Training.

Entspannungstechniken sind leicht erlernbar

Meditation ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen. Meditative Verfahren können dir helfen, Abstand von negativen Gedanken und Sorgen zu gewinnen. Darüber hinaus ist die Meditation dazu geeignet, um dich in einen tiefen Zustand der Entspannung zu versetzen. Dieser Entspannungszustand wird erreicht, indem die Aufmerksamkeit mithilfe gezielter Meditationsübungen auf den eigenen Atem, einen bestimmten Gegenstand, ein Wort oder eine Melodie gelenkt wird. Um zu Meditieren ist es sinnvoll, sich an einen Ort zurückzuziehen, wo man ungestört ist. Dies kann das eigene Schlafzimmer, aber auch ein bequemer Liegestuhl auf dem Balkon oder ein ruhiger Platz im Garten sein.

Zu Beginn der Meditationsübung sitzt du entspannt da und konzentrierst dich auf das von dir gewählte meditative Objekt. Dabei spürst du schnell, wie du dich entspannst. Regelmäßiges Meditieren wird bei gesundheitlichen Störungen wie hohem Blutdruck, Herz- und Kreislaufproblemen sowie allen stressbedingten Beschwerden und bei Angstzuständen empfohlen. Meditationsübungen haben einen positiven Effekt auf das Immunsystem und können Angstsymptome verringern. Gleichzeitig wird mit der Meditation die Gehirnaktivität verbessert. Wenn du regelmäßig meditierst, wirst du bald stressresistenter.

Entspannungstechniken gezielt anwenden

Zu den Klassikern unter den Entspannungstechniken gehört das Autogene Training. Im Prinzip beruht diese Entspannungsmethode auf Autosuggestion. Durch das Wiederholen bestimmter Formeln werden deine Gedanken gezielt auf bestimmte Körperregionen und Muskelgruppen gelenkt. Dadurch werden die jeweiligen Muskelpartien gelockert und entspannt. Neben den Übungen, die der Muskelentspannung dienen, gibt es beim autogenen Training auch Atemübungen, Ruhe- und Wärmeübungen. Das Autogene Training muss zunächst erlernt werden, bevor die Methode erfolgreich zur Entspannung eingesetzt werden kann. Es wird davon ausgegangen, dass Autogenes Training den Blutdruck senken und die Konzentrationsfähigkeit steigern kann.

Die bewährte Entspannungsmethode wird deshalb zur Behandlung von Schlafstörungen, Ängsten, Kopfschmerzen, Depressionen und Tinnitus eingesetzt. Beim autogenen Training lernst du, wie du selbst Entspannung herbeiführen kannst. Die Methode besteht aus verschiedenen Übungsstufen, die je nach Bedarf zur Atmungsregulierung, Stirnkühlung oder zum Erleben eines Gefühls von Schwere und Wärme eingesetzt werden. Eine weitere Entspannungstechnik, die sich seit Langem bewährt hat, ist die progressive Muskelentspannung. Mit der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson erreichst du eine besonders tiefe seelische und körperliche Entspannung.

Diese Entspannungstechnik beruht auf dem Prinzip, bestimmte Muskelpartien anzuspannen und den beim Loslassen der Anspannung entstehenden entspannenden Zustand bewusst wahrzunehmen. Bei der Muskelentspannung nach Jacobson werden die Muskelgruppen von Händen und Füßen, Armen und Beinen oder Bauch und Rücken behandelt. Wenn du diese Übungen regelmäßig durchführst, kannst du deine Körperwahrnehmung verbessern und dich leichter entspannen. Diese Entspannungstechnik kann Bluthochdruck, Rückenschmerzen und Kopfschmerzen positiv beeinflussen und ist deshalb optimal zum Stressabbau geeignet.

Entspannungstechniken aus Asien

In Asien werden Entspannungstechniken schon seit Jahrhunderten eingesetzt, um Geist und Körper zu stärken und mit der Seele in Einklang zu bringen. Yoga gehört zu den Entspannungsmethoden mit einem spirituellen Hintergrund. Die bewährte Entspannungstechnik ist eine Kombination von Bewegungsabläufen, Körperhaltungen und innerer Konzentration. Als fernöstliche Entspannungsmethode dient Yoga auch der Anregung von Selbstheilungskräften. In China wurde Qigong entwickelt, eine Methode, bei der Entspannung durch Bewegung, Meditation und Konzentration erreicht wird.

Die Entstehung der Qigong-Entspannungstechnik reicht bis in die Geschichte Chinas zurück. Heute wird diese Methode vor allem zur Gesundheitsvorsorge sowie für religiöse Zwecke durchgeführt. Qigong beinhaltet vielfältige Übungen, die eine konzentrative und meditative Wirkung haben. Beim Qigong führst du bestimmte Bewegungen, Körperhaltungen, und Atemtechniken durch. Qigong-Übungen wirken regulierend und beruhigend auf die inneren Organe. Darüber hinaus entspannt sich bei den Konzentrationsübungen auch der Geist. Im alten Kaiserreich China gab es mit Tai Chi eine bewährte Kampfkunst, die bei uns auch als Taijiquan oder chinesisches Schattenboxen bekannt ist.

Tai Chi wird inzwischen erfolgreich als Bewegungslehre zur Unterstützung der Gesundheit und als Entspannungstechnik eingesetzt. Beim Tai Chi handelt es sich ähnlich wie beim Qigong um langsame Bewegungen, die sich jedoch in der Art der Ausführung voneinander unterscheiden. Während beim Qigong beruhigend wirkende Bewegungen im Mittelpunkt stehen, ist Tai Chi eine Kampfkunst, dessen aus einzelnen Figuren bestehenden Übungen dem Kampf mit einem unsichtbaren Gegner ähneln. Die Bewegungsabläufe werden beim Tai Chi in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt.

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