Natürliche Mittel gegen Rückenschmerzen

Hausmittel: was hilft gegen Rückenschmerzen

Insbesondere in der nasskalten Jahreszeit klagen viele Menschen über Schmerzen im Rücken. Nicht immer müssen diese von der Wirbelsäule ausgehen. Abhängig von der Ursache können einfache Hausmittel gegen Rückenschmerzen die Beschwerden innerhalb kürzester Zeit lindern.

Rückenschmerzen durch Nierenerkrankungen

Erkältungen können die Blase betreffen, beispielsweise wenn die nassen Badesachen allzu lange anbehalten werden. Steigen die Keime über die Harnleiter auf, sind Entzündungen der Nieren und Rückenschmerzen die Folge. Hiergegen hilft Wärme. Bestenfalls bleibt der Betroffene für einige Tage im Bett. Ein weiteres Hausmittel gegen Rückenschmerzen ist die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Das Trinken von reichlich Tee und Wasser hilft dabei, die Keime aus dem Körper zu schwemmen.

Verspannungen lockern

Wenn der Rücken schmerzt und die Beweglichkeit eingeschränkt ist, denken viele Betroffene sogleich an die Bandscheiben. Dabei können auch Verspannungen ursächlich sein. Wer über eine längere Zeit in derselben Position verharrt, sorgt dafür, dass sich bestimmte Muskelgruppen verkürzen, während andere überdehnt werden. Das sorgt für Dysbalancen, die mit Schmerzen einhergehen. Die beste Medizin ist die Bewegung, auch wenn es sich in der Schonhaltung scheinbar besser aushalten lässt. Schon einfache Übungen lockern die Muskulatur. Wer über Stunden am Schreibtisch arbeiten muss, sollte beispielsweise gelegentlich mit den Schultern kreisen, die Arme abwechselnd nach oben und zu den Seiten strecken oder einen Katzenbuckel machen. Weiterhin tragen sogenannte Balance-Kissen zur ständigen Aktivität bei, denn die Wirbelsäule wird dazu angehalten, die Bewegungen des luftgefüllten Kissens auszugleichen.

Hausmittel gegen Rückenschmerzen, die von den Bandscheiben ausgehen

Rutschen Bandscheiben aus ihrer ursprünglichen Position, können sie Nerven einklemmen und Schmerzen sowie Lähmungserscheinungen auslösen. Solange keine Taubheitsgefühle in den Extremitäten oder Ausfallerscheinungen auftreten, sollten Hausmittel ausprobiert werden, um die Symptome zu lindern. Während früher dazu geraten wurde, bei Bandscheibenbeschwerden im Bett zu bleiben, wird inzwischen Bewegung verordnet. Bei heftigen Schmerzen empfiehlt sich in den ersten Tagen ein Wechsel aus Ruhe und körperlicher Aktivität. Je nachdem, ob die Erkrankung mit Entzündungen einhergeht, hilft Wärme oder Kälte beim Beheben der Schmerzen. Auflagen mit Heilerde unterstützen die Regeneration. Auch warme Bäder mit entspannenden beziehungsweise durchblutungsfördernden Zusätzen wie Rosmarin können das Wohlbefinden steigern. Gegen Beschwerden im Lendenwirbelbereich hilft es, sich zwischendurch flach auf den Rücken zu legen und die Unterschenkel auf einem Stuhl zu lagern, so dass sich ein Winkel von 90 Grad ergibt. Haben sich die Beschwerden gebessert, ist der Aufbau der Rücken- und Bauchmuskulatur angezeigt. Hierzu eignet sich ein moderates Krafttraining, das am besten unter professioneller Anleitung erfolgt. Weiterhin ist der Stressabbau wichtig.

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