Rückenschmerzen ICD 10: was bedeutet die Verschlüsselung medizinischer Diagnosen?

Zur Klassifikation medizinischer Diagnosen hat die Weltgesundheits-Organisation WHO eine einheitliche standardisierte Auflistung, die sogenannte ICD-10-Liste erstellt. Die Abkürzung ICD bedeutet International Classification of Diseases (deutsch: internationale statistische Klassifikation von Krankheiten und Gesundheitsproblemen) auch Rückenschmerzen. Die Zahl 10 verdeutlicht, dass es sich um die 10. Revision dieser Klassifikation handelt.

Welche Krankheiten kommen in der Rückenschmerzen ICD 10 Liste vor?

RückenschmerzenZu den Krankheiten, die in dieser Liste vorkommen, gehören auch Rückenschmerzen, die nach ICD 10 klassifiziert sind. Mit der international gültigen ICD 10-Liste werden auch die Abrechnungsformalitäten zwischen Ärzten sowie gesetzlichen und privaten Krankenkassen vereinfacht. Der Schlüssel Rückenschmerzen ICD 10 bezeichnet alle Arten von Rückenproblemen. Bei Rückenschmerzen verwendet der Arzt zusätzlich den Code M54. Da sich Schmerzen im Rückenbereich erheblich voneinander unterscheiden, gibt es in der ICD-Liste weitere Unterpunkte, um Rückenschmerzen nach ICD 10 zu klassifizieren.

Zu den am meisten verwendeten Bezeichnungen gehören M54.1 für Radikulopathie, M54.2 für Zervikalneuralgie und M54.3 für Ischialgie. Häufig werden bei Rückenschmerzen ICD 10 eine M54.4 Lumboischialgie, M54.5 Kreuzschmerz oder M54.6 Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule diagnostiziert. Darüber hinaus sind Diagnosen wie M54.8 sonstige Rückenschmerzen oder M54.9 Rückenschmerzen, nicht näher bezeichnet, bei Rückenschmerzen ICD 10 möglich. Meist verwendet dein Hausarzt oder Orthopäde innerhalb dieser Kategorie weitere Detailgrade, um die Diagnose möglichst präzise festzuhalten.

Was sind Rückenschmerzen ICD 10?

Die meisten Menschen, die wegen Rückenproblemen ihren Arzt aufsuchen, leiden unter zeitweiligen Rückenschmerzen. Mit diesem Rückenschmerzen ICD 10 Code werden Schmerzen im Rücken beschrieben, die weniger als drei Monate andauern. Dabei muss es sich nicht unbedingt um akute Rückenprobleme handeln. Auch chronische, immer wiederkehrende Rückenprobleme zählen zu dieser Rückenschmerzen ICD 10 Kategorie. Zeitweilige Rückenschmerzen gehören in Deutschland zu den Zivilisationskrankheiten, von denen Schätzungen zufolge beinahe die Hälfte der Bevölkerung betroffen ist.

Wenn du zeitweilig oder regelmäßig unter Rückenproblemen leidest, solltest du umgehend einen Arzt aufsuchen. Je früher Rückenprobleme behandelt werden, desto größer sind die Erfolgsaussichten. Wenn nach sorgfältiger Untersuchung die Diagnose Rückenschmerzen ICD 10 gestellt wird, leitet der behandelnde Arzt geeignete Maßnahmen ein, damit du deine Rückenprobleme schnell wieder loswirst.

Warum muss der Arzt eine Diagnose wie Rückenschmerzen ICD 10 verschlüsseln?

Die Verwendung der ICD-Liste ist in Deutschland im Sozialgesetzbuch (SGB V § 295) verankert. Der Gesetzgeber hat darin festgelegt, dass jede Diagnose, die im Rahmen einer vertragsärztlichen Versorgung erbracht wird, auf Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und Unterlagen, die zur Abrechnung bei den Krankenkassen eingereicht werden, zu verschlüsseln sind. Wenn dein Arzt die Diagnose für die eigenen Unterlagen in der Praxis dokumentiert, muss diese jedoch nicht verschlüsselt werden. Eine Verschlüsselung wie Rückenschmerzen ICD 10 dient der besseren Kommunikation zwischen Arztpraxen, Krankenhäusern und Krankenkassen.

Deshalb werden die spezifischen Kodierrichtlinien auch bundesweit angewendet. Im Zeitalter der elektronischen Datenübermittlung tragen Verschlüsselungen wie Rückenschmerzen ICD 10 erheblich zur Vereinfachung von Patientendokumentationen bei und ermöglichen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern eine Behandlungs- und Patienten-orientierte Arbeit. Darüber hinaus haben Codes wie Rückenschmerzen ICD 10 den Vorteil, dass diese maschinenlesbar sind und deshalb sowohl für Abrechnungen und Statistiken verwendet werden können.

Um die Diagnose richtig zu verschlüsseln, muss dein Arzt zunächst im alphabetischen Verzeichnis nach dem Begriff Rückenschmerzen ICD 10 suchen. Für die komplette Verschlüsselung werden noch die Symptome benötigt, bevor der richtige Code herausgefunden werden kann.

Krankschreibung wegen Rückenschmerzen ICD 10

Wenn du die Praxis mit einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlässt, entdeckst du darauf immer einen ICD-Code, bei Rückenproblemen beispielsweise Rückenschmerzen ICD 10. Diese Diagnose erfährt allerdings nur die Krankenkasse, denn der Diagnoseschlüssel gemäß ICD wird ausschließlich in dem Exemplar der Krankschreibung für die Krankenkasse verwendet. Dein Arbeitgeber sieht in der AU-Bescheinung zwar wie lange du krankgeschrieben bist, aber nicht aus welchem Grund. Der Diagnoseschlüssel stellt die Abrechnungsgrundlage für den Arzt dar und muss deshalb unbedingt auf jeder Bescheinigung für die Krankenkasse angegeben werden.

Die exakte Verschlüsselung setzt sich aus dem Oberbegriff Rückenschmerzen ICD 10 sowie einer Zahlenkombination zusammen. Bei Rückenproblemen wird zusätzlich der Buchstabe M für Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und Krankheiten des Bindegewebes angegeben. Mit einem weiteren Buchstaben hinter dem ICD-Code Rückenschmerzen ICD 10 hat dein Arzt die Möglichkeit, zusätzliche Informationen für die Krankenkasse zu verschlüsseln. Diese Infos zählen zwar nicht zur offiziellen ICD-Verschlüsselung, dennoch fordern die gesetzlichen Krankenkassen unter Umständen weitere Details zur Abrechnung ärztlicher Leistungen an.

Diese Detailinformation werden mit Buchstaben wie A (Ausschluss der Diagnose), G (gesicherte Diagnose), V (Verdacht auf eine bestimmte Diagnose) oder Z (Zustand nach überstandener Diagnose) beschrieben. Darüber hinaus verwendet dein Arzt möglicherweise zusätzlich zur Rückenschmerzen ICD 10 Codierung Zusatzinformationen wie L (Diagnose betrifft die linke Körperhälfte), R (Diagnose betrifft die rechte Körperhälfte) oder B (Diagnose betrifft beide Körperseiten). Wenn du Fragen zur Diagnose Rückenschmerzen ICD 10 hast, solltest du diese am besten während des Gesprächs mit deinem Arzt klären.

Als Patient hast du in Deutschland das Recht, alle Informationen über deine Krankheit und die Diagnose zu erhalten. Du kannst sogar Einsicht in deine Patientenakte fordern. In der Regel beantworten die meisten Mediziner gern die Fragen ihrer Patienten, denn durch aktive Teilnahme an der Therapie können Gesundheitsprobleme wie Rückenschmerzen leichter behandelt werden. Je besser du die durchgeführten Untersuchungen und Behandlungsmaßnahmen verstehst, desto mehr kannst du selbst dazu beitragen, dass du rasch wieder gesund wirst.

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