Rückenschmerzen

Rückenschmerzen am Morgen

Rückenschmerzen am Morgen sind ein Zeichen dafür, dass sich der Körper während der Nacht nicht regenerieren konnte. Das kann unterschiedliche Ursachen haben. Entweder sind bestimmte Erkrankungen oder körperliche Einschränkungen dafür verantwortlich, dass die Wirbelsäule nicht ergonomisch auf der Matratze liegt oder die Schlafposition wird falsch gewählt. Zudem können ein unpassendes Bettgestell, die Matratze oder das Kopfkissen Rückenschmerzen auslösen.

Trotz körperlicher Beschwerden erholsam schlafen

Wer unter einem nächtlichen Reflux leidet, lagert sein Haupt im Allgemeinen hoch, um die Beschwerden einzudämmen. Dabei knickt der Kopf oft zu stark ab, so dass morgendliche Rückenbeschwerden im oberen Teil der Wirbelsäule die Folge sind. Hiergegen hilft es, den Lattenrost in der Neigung zu verstellen und anstelle eines dicken Kopfkissens ein flaches zu wählen. Arthrose-Patienten liegen nicht selten auf dem Rücken, weil ihre Gelenke stärkere Belastungen durch das eigene Körpergewicht nicht über eine längere Zeit verkraften. Können sie in dieser Position die Knie nicht durchdrücken, empfiehlt es sich, eine Halbrolle oder ein schmales Kissen unter die Kniekehlen zu legen. Patienten mit akuten oder chronischen Beschwerden in der Lendenwirbelsäule profitieren ebenfalls von dieser Maßnahme, da sie die Bandscheiben im unteren Rücken entlastet.

Die richtige Schlafposition finden

Bauchschläfer strapazieren ihren Rücken am meisten, da sich die Nackenwirbel stark verdrehen müssen. Finden sie keine andere Stellung zum Schlafen, sollten sie zumindest auf das Kopfkissen verzichten. Normalerweise entlastet das Schlafen auf der Seite den Rücken am meisten, denn die Wirbelsäule kann ihre ursprüngliche S-Form einnehmen. Trotzdem klagen viele Menschen über Rückenschmerzen am Morgen. Das liegt daran, dass die Schlafstellung mit angezogenen Beinen der größtenteils sitzenden Tätigkeit am Tage allzu sehr ähnelt. Die ohnehin gekürzte Muskulatur auf den Oberschenkeln und die des Bauches ziehen sich auch während der Nacht zusammen, der Rücken wird überdehnt. Wenn dann noch der Oberkörper wie bei der Embryonalstellung eingerollt wird, verstärkt sich das vorgenannte Problem gleich doppelt. Menschen, die tagsüber stundenlang sitzen, sollten ihre Wirbelsäule nachts so gut wie möglich strecken. Das gelingt am besten beim Schlafen auf dem Rücken. Wichtig: Höchstens ein flaches Kopfkissen verwenden!

Orthopädische Matratze wählen

Eine hochwertige Matratze beugt morgendlichen Rückenbeschwerden vor. Besonders anpassungsfähig sind sogenannte orthopädische Modelle, die sich der körperlichen Belastung individuell anpassen. Sie besitzen einen Kern mit Memory-Effekt. Der sorgt dafür, dass sich der Härtegrad der Matratze von selbst reguliert. Ansonsten sollte beim Kauf einer neuen Matratze auf ausreichend vorhandene Zonen, auf einen angenehmen Härtegrad, eine ausreichende Größe und die Kompatibilität zum vorhandenen Bettgestell geachtet werden.

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