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Die richtige Sportart bei Rückenschmerzen finden

Rückenschmerzen nach Sport

Körperliche Bewegung ist für uns sehr wichtig, denn sie hält uns gesund und fit. Einige Sportarten fördern jedoch Rückenschmerzen oder können bereits bestehende Beschwerden verstärken. Nachfolgend erfahren Sie, welche Sportarten Betroffene, die bereits unter Rückenschmerzen leiden, nicht ausüben sollten und was Sie gegen Rückenschmerzen nach Sport zur Linderung beitragen können.

Sportarten die Rückenschmerzen begünstigen

Es gibt Rückenschmerzen, die aufgrund von muskulären Verspannungen oder durch Bewegungsmangel entstehen. Diese Rückenschmerzen lassen sich durch leichten Sport beseitigen. Andere Sportarten wiederum begünstigen die Entstehung von Rückenschmerzen. Eine zu hohe Belastung des Rückens kann, vor allem bei einer nicht trainierten Muskulatur, zu Schädigungen führen. Ungünstige Bewegungen wie schnelle Sprints, abruptes Abbremsen, extrem schwere Muskelbelastung und ruckartige Bewegungen können ebenfalls zu Rückenschmerzen führen. Tennis zum Beispiel tut weder der Wirbelsäule noch dem Rücken gut. Der Grund für Rückenschmerzen, die durch Tennis entstehen, liegt darin, dass vielmals plötzlich und schnell die Richtung gewechselt oder abrupt abgebremst wird. Dieses „Fehlverhalten“ kann unsere Wirbelsäule stauchen. Auch Hockey, Surfen oder Golfen sind Sportarten, die Rückenschmerzen begünstigen. Volleyball, Fußball und Handball sind aufgrund der vielen Sprünge und ruckartigen Bewegungen ebenfalls nicht gut für den Rücken. Weitere Sportarten, die Rückenschmerzen begünstigen sind: Bodybuilding, Gewichtheben, Kunstturnen, Radsport.

Rückenschmerzen – Was sollte ich vermeiden?

Vor allem Personen, die nicht trainiert sind, schaden durch die Ausübung „falscher“ Sportarten ihren Rücken. Auch ein zu hartes Training kann zu Rückenschmerzen führen. Die meisten Rückenschmerzen resultieren aus einer schnellen Richtungsänderung, plötzliches Abbremsen, ruckartige Drehbewegungen, extreme und/oder einseitige Belastungen. Hierbei werden nämlich die Lendenwirbel- und Halswirbelsäule häufig überstreckt. Personen, welche keine gut trainierten Muskeln im Bauch, Rücken und Becken besitzen, sollten Überstreckungen und ruckartige Drehbewegungen vermeiden, da diese schnell zu Verletzungen der Bandscheiben führen können. Dies liegt daran, dass der Rumpf nicht ausreichend stabilisiert ist. Häufig ist auch die falsche Technik oder Ausführung der Sportart die Ursache für Rückenschmerzen.

Wie vermeide ich Rückenschmerzen nach dem Sport?

In erster Linie sollten Sie die passende Sportart wählen. Suchen Sie sich eine Sportart, die mit einer geraden Wirbelsäule ausgeübt wird. Des Weiteren sollten Sie darauf achten, dass Ihr Sportprogramm abwechslungsreich ist. Auch das richtige Aufwärmen für Sportbeginn schützt vor Rückenschmerzen nach dem Sport. Geeignete Sportarten sind zum Beispiel Joggen, Inline-Skaten, Bergwandern, Schwimmen oder Tanzen.

Rückenschmerzen – Welcher Arzt hilft?

Erster Ansprechpartner ist Ihr Hausarzt. Ihr Hausarzt wird Sie dann gegebenenfalls an einen Sportmediziner oder Orthopäden überweisen. Bei Rückenschmerzen kommt in vielen Fällen auch eine Physiotherapie in Betracht. Hier werden die betroffenen Wirbelregionen vorsichtig gedehnt und wieder mobilisiert.

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