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was tun bei rückenschmerzen

Rückenschmerzen kühlen oder wärmen

Nicht immer lässt sich die Ursache von Rückenschmerzen sofort herausfinden. Häufig steckt keine ernsthafte Erkrankung dahinter, sondern eine Verspannung. Sie können durch Fehlhaltungen, Bewegungsmangel, Stress oder Übergewicht ausgelöst werden. Wenn es sich um verspannungsbedingte Schmerzen im Rückenbereich handelt, sollten sie mit Wärme behandelt werden. Durch Wärme werden Gefäße in den Geweben geweitet. Zusätzlich werden die Muskeln viel besser durchblutet und die Verspannungen lösen sich.

Sollte man Rückenschmerzen kühlen oder wärmen?

Ob man Rückenschmerzen kühlen oder wärmen soll, hängt immer von der Art der Schmerzen ab. Während für Verspannungen eher Wärme eingesetzt werden sollte, sollte für gereizte Nerven ein Kälteschock verursacht werden. Bei einem eingeklemmten Nerv kann Wärme nicht viel ausrichten. Drückt bei einem Bandscheibenvorfall, Hexenschuss oder bei Ischias-Beschwerden das umliegende Gewebe auf die Nervenfasern, senden sie automatisch Schmerzreize an das Gehirn. In diesem Fall sollte nicht nur Kälte für die Linderung genutzt werden, sondern auch ein Arztbesuch ist ratsam. Aber wie sieht es bei Sportverletzungen aus? Bei stumpfen Verletzungen wie Zerrungen, Stauchungen oder Prellungen handelt es sich in der Regel um eine Sportverletzung. Auch im Alltag können derartige Verletzungen durch einen Sturz entstehen. Diese Schmerzen treten häufig direkt auf und können je nach Grad der Verletzung sehr stark sein. Starke Schmerzen sind meistens mit einer Bewegungseinschränkung verbunden. In vielen Fällen schwillt die verletzte Stelle an. Das liegt unter anderem daran, dass das Blut durch die kleinen Gefäßverletzungen gelangt und in das umliegende Gewebe weitergeleitet wird. Hier gerinnt es innerhalb kürzester Zeit und es ist von außen ein blauer Fleck sichtbar. Bei einem akuten Fall hilft Kälte am besten. Sollte die Verletzung bereits 48 Stunden alt sein, kann Wärme wesentlich besser die Heilung begünstigen.

Wie wirkt sich Kälte auf Rückenschmerzen aus?

Kälte sollte immer bei Verschleißerkrankung der Gelenke, Beschwerden nach Operationen, Verletzungen von Muskeln oder Gelenken lokal eingesetzt werden. Selten ist eine regionale Ausdehnung der Kälte oder das Abkühlen des kompletten Körpers notwendig. Bei Kurzzeitanwendung ist eine Behandlungsdauer von bis zu fünf Minuten ratsam. Bei einer Langzeitanwendung darf eine Kühlung mit Unterbrechungen sogar mehrere Stunden dauern. Eine Kältebehandlung ist nicht ratsam, wenn eine Überempfindlichkeit auf Kälte besteht, bei starken Durchblutungsstörungen, offenen Wunden oder Erkrankungen der Herzkranzgefäße. Wärme wirkt genau gegenteilig. Wie bei einem Warm-up wird der Organismus vor dem Sport durch Wärme unterstützt. Somit werden alle wichtigen Transportsysteme beschleunigt. Wärme bietet beispielsweise bei Arthrose den Vorteil, dass alle schmerzstillenden Botenstoffe schneller abtransportiert werden. Das sorgt für eine schnelle Linderung der Beschwerden.

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