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Ernährung Rückenschmerzen

Ernährung bei Rückenschmerzen

Rückenschmerzen und Ernährungsgewohnheiten können auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeiten aufweisen. Mit einer ausgewogenen vitamin- und kalziumreichen Ernährung können das Körpergewicht normalisiert und die Knochengesundheit verbessert werden – sie sind schließlich wichtige Voraussetzungen für einen schmerzfreien und gesunden Rücken.

Aufgrund dauerhafter Fehl- und Überbelastung kann ein zu hohes Körpergewicht genauso zu Rückenbeschwerden führen wie die Osteoporose (der altersbedingte Knochenabbau). Es entstehen Verformungen der Wirbel, was vor allem Schmerzen im Lendenwirbelsäulen- und Brustbereich verursacht.

Ein viel zu niedriges Körpergewicht stellt wiederum einen nicht unbedeutenden Risikofaktor für das Entstehen von Osteoporose dar. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit Vitaminen und viel Kalzium kann der Entstehung einer Osteoporose entgegenwirken und das Körpergewicht günstig beeinflussen.

Ernährung bei Rückenschmerzen: Vitamine und Kalzium Schaffen Abhilfe

Damit die Knochen ihre Stabilität und Struktur behalten, benötigen sie Kalzium. Dieses geht aus der Nahrung im Dünndarm direkt ins Blut über und wird letztendlich an die Knochen weitergegeben. Bei diesem Prozess nimmt das Vitamin D eine essentielle Stellung ein. Aber auch weitere Vitamine sind für die Gesundheit unserer Knochen zentral: Vitamin C unterstützt die Kollagenbildung im Stütz- und Bindegewebe, Vitamin A beeinflusst das Wachstum der Knochen und Vitamin K ist an der Eiweißbildung in der Knochensubstanz beteiligt.

Die empfohlene tägliche Aufnahme von Kalzium dreht sich zwischen 1200 und 1500 Milligramm. Richtig viel Kalzium enthalten folgende Produkte: frisches Obst und Gemüse, fettarme Milchprodukte, Hartkäsesorten wie Emmentaler und Parmesan, Getreideprodukte, mit Kalzium angereicherte Fruchtsäfte sowie Mineralwasser.

Vitamin A kommt in gelben Früchten (Aprikosen, Pfirsichen, Karotten etc.), im Gemüse, in Milch und Weizen sowie in Leber vor.

Vitamin C ist in einer großen Menge in Tomaten, Paprika, Zitronen, Acerolakirschen, Petersilie, Sanddorn, Apfelsinen, Schwarzen Johannisbeeren, Äpfeln, Rosenkohl und Spinat vorzufinden. Das Vitamin wird durch Kochen bei hoher Temperatur zum Teil zerstört – deswegen enthalten gekochte Speisen um einiges weniger davon als rohe.

Vitamin D lässt sich in fetten Fischsorten wie Lachs, Aal oder Hering, aber auch in Speisepilzen, Eiern und Milchprodukten vorfinden. Damit sich die Vorstufen in eine aktive Form von Vitamin D umwandeln können, ist das Einwirken von Sonnenlicht auf die Haut nötig. Daher wird auch ein täglicher Aufenthalt im Freien empfohlen (mindestens 30 Minuten lang).

Vitamin K befindet sich in grünen Gemüsesorten wie zum Beispiel in Spinat, Brokkoli oder grünen Salatsorten.

Ernährung bei Rückenschmerzen: Vermeiden Sie knochenschädigende Nahrungsmittel

Nahrungsmittel, die den Knochenaufbau oder den Knochenabbau fördern, sollten eher selten auf dem Ernährungsplan stehen. Dazu gehören vor allem Fett und Alkohol. Fettige Nahrung behindert die Kalziumaufnahme über den Darm. Alkohol schädigt die Leber, und behindert somit die Bildung von aktivem Vitamin D. beide sind außerdem ein Risiko für Übergewicht.

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