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Rückenschmerzen durch falsche Schlafposition

Rückenschmerzen nach dem Schlaf: Ursachen

Einer Umfrage zufolge hatten circa 74 bis 85 Prozent der Befragten bereits einmal Rückenschmerzen. Der Auslöser für Rückenschmerzen ist häufig der nächtliche Schlaf. Doch was sind die Ursachen für Rückenschmerzen nach dem Schlaf? Als Ursache kommen meistens die Auswahl des falschen Kissens und/oder die falsche Matratze in Betracht. Es ist wichtig, dass jeder Betroffene sein Bettzeug individuell auf seine Bedürfnisse anpasst. Aber auch die Liegeposition spielt eine entscheidende Rolle. Betroffene, die in einer ungeeigneten Position nächtigen, leiden ebenfalls häufig an Rückenschmerzen nach dem Schlafen. Auch eine zu hohe körperliche Belastung kann Rückenschmerzen als Folge nach sich ziehen.

Rückenschmerzen – falsche Schlafposition

Viele Menschen verbringen ihre Nacht in der sogenannten Embryostellung. Das heißt sie liegen auf der Seite und haben ihre Beine angewinkelt. So gesehen führen diese die Sitzposition, die am Tag häufig ausgeführt wird, in der Nacht fort. Diese Schlafposition ist sehr problematisch für unseren Rücken, zumindest dann, wenn sie auf Dauer ausgeübt wird. Das Problem bei dieser Schlafposition liegt darin, dass einige unserer Muskeln gedehnt und andere wiederum zusammengezogen werden. Genaugenommen sind die Faszien und Muskeln im vorderen Rumpfbereich zusammengezogen. Durch diese ungünstige Liegeposition werden diese genannten Muskeln unnachgiebiger. Wenn Betroffene dann aufstehen, sind diese Muskeln nicht mehr in der Lage, sich richtig zu dehnen, wodurch eine Spannung entsteht. Diese Spannung wiederum müssen die hinteren Muskeln unseres Körpers durch Gegenspannung ausgleichen. Somit herrscht hinten und vorne eine Zugkraft. Durch diese Zugkraft werden die Gelenke und Bandscheiben aufeinander gepresst, was starke Rückenschmerzen nach dem Schlaf, Verkrümmungen und sogar Bandscheibenvorfälle zur Folge haben kann. Betroffene sollten deshalb die Embryostellung vermeiden und besser in die Rückenlage wechseln.

Rückenschmerzen – Wenn der Tag die Ursache ist

Auch der Tag kann die Ursache für Rückenschmerzen nach dem Aufstehen sein. Wenn Sie zum Beispiel am Tag einer sehr extremen körperlichen Belastung ausgesetzt sind (zum Beispiel durch Sitzen am PC oder einseitige Belastungen), kann der Körper ebenfalls mit Rückenschmerzen reagieren. Auch nach einer sehr erholsamen Nacht kann es dann vorkommen, dass sie am nächsten Tag dennoch unter Rückenschmerzen leiden.

Wie falsches Raumklima Rückenschmerzen begünstigt

Viele mögen es nicht glauben, aber auch die falsche Raumtemperatur beim Schlafen kann Rückenschmerzen verursachen. Die optimale Zimmertemperatur für das Schlafzimmer sollte zwischen 16 Grad bis 18 Grad liegen. Betroffene sollten darauf achten, dass die Temperatur nicht unter diesen Werten liegt, da bei kalter Luft die Feuchtigkeit schneller verdunstet, was zur Folge hat, dass das Klima im Raum feucht-kalt wird. Diese feuchte Kälte führt ebenso zu Rückenschmerzen.

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Übungen für Rückenschmerzen im Lendenwirbel

Rückenschmerzen im Lendenwirbel Übungen

Rückenschmerzen im Lendenwirbel von Menschen sind oft ein Grund, warum diese einen Arzt aufsuchen. Auch wenn Schmerzen eines Patienten diese einem hohen Druck aussetzen, kann das vorliegende Problem oft einfach diagnostiziert werden, um es einfach zu behandeln. In vielen Fällen ist die Ursache der Schmerzen keine schwere Erkrankung des Patienten. Oft weist sich eine Wirbelsäulen-Verbiegungen auf, die im Lendenwirbelbereich auftritt, welche die Schmerzen erklärt. Die Lendenwirbelsäule ist Teil der Wirbelsäule von Tieren und Menschen und besteht aus fünf einzelnen Knochen. Sie befindet sich im unteren Abschnitt der Brustwirbelsäule und dem Kreuzbein.

Woher kommen Rückenschmerzen im Lendenwirbel?

Es ist wahrscheinlich, dass Rückenschmerzen im Lendenwirbel durch einen Bewegungsmangel oder eine fehlerhafte Körperhaltung entstehen, die häufig auch beiden Faktoren kombiniert. Weil über einen langen Zeitraum hinweg Menschen sitzen und sich damit in der immer gleichen Position zu befinden, wird die Muskulatur des Rückens einseitig beansprucht, was zu Verkrampfungen, Fehlhaltungen und Verspannungen führt.

Auch ein Bewegungsmangel kann Rückenschmerzen verursachen. Wirbelkörper werden porös, weil die Bänder erschlaffen, wenn aufgrund mangelnder Bewegung die Wirbelsäule zu wenig beansprucht wird, was zudem zu Schmerzen führen kann. Aber auch eine zu starke Belastung des Rückens kann der Wirbelsäule schaden, wenn zu schwere Gegenstände gehoben oder getragen werden.

Der Aufbau der Lendenwirbelsäule

Die Wirbelsäule des Menschen kann als ein Erfolgsmodell der Evolution betrachtet werden. Sie ist ein komplexes System aus Muskeln, Nervensträngen und Knochen, die großen Anforderungen gerecht werden.

Sie besteht aus drei Abschnitten. Der Brust-, Hals- und Lendenwirbelsäule, die in ihrem Zusammenspiel eine aufrechte Haltung gewährleistet. Als knöchernes Zentrum sorgt diese nicht nur für eine genügende Stabilität, sondern verbindet dabei die oberen Extremitäten mit den Schultern, der Arme, des Brustkorbs und des Kopfes einer Person. Auch das Becken und die Beine sind mit der Wirbelsäule über dieses Nervengeflecht verbunden.

Die Hauptfunktion der Wirbelsäule dient dem Schutz des Rückenmarks. Sie verläuft über einen Wirbelkanal und stellt den unteren Teil des zentralen Nervensystems dar, der unter anderem für Bewegungen zuständig ist.

Aufgabe der Bandscheiben

Bandscheiben sorgen für die Beweglichkeit der Knochen im Körper. Sie befinden sich zwischen den Wirbelkörpern, die aus jeweils zwei Teilen bestehen. Ein Teil bestehlt aus einem äußeren Ring, der selbst aus einem inneren Gallertkern und festen Fasern besteht. Dieser setzt sich in der Hauptsache aus Wasser zusammen. Weil die Bandscheibe aufgrund ihres hohen Wassergehalts einen Puffer zwischen einzelnen Wirbelkörpern bildet, kann diese Druckbelastungen abfedern. Sollten diese nicht zureichend mit Nährstoffen versorgt werden, ist sie nicht weiter in der Lage, ihrer Aufgabe nachzukommen.
Übungen

Es empfiehlt sich, bevor mit einem Übungsprogramm begonnen wird, leichten Lockerungsbewegungen zu folgen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.

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