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Schmerzen im oberen Rücken – was hilft schnell?

Schmerzen im oberen Rückenbereich werden meist durch eine ungünstige Körperhaltung, falsches Sitzen oder durch Heben schwerer Gegenstände ausgelöst. Beschwerden, die den oberen Rücken betreffen, äußern sich im Bereich der Halswirbel und der Brustwirbelsäule durch muskuläre Verspannungen, Nackensteifigkeit und Bewegungseinschränkungen. Mit einfachen Maßnahmen und bewährten Hausmitteln können Rückenbeschwerden gelindert werden.

Welche Ursachen begünstigen Nacken- und Rückenprobleme?

Oft kommt es morgens nach dem Aufstehen unvermittelt zu akuten, starken Rückenschmerzen im oberen Teil der Wirbelsäule. Durch Versteifen von Nacken und Schultern wird die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt. Wenn die Schmerzen im Nacken sitzen, können weitere Beschwerden wie Kopfschmerzen ausgelöst werden. Muskuläre Verletzungen, Bewegungsmangel oder zu viel Sport sowie Trainingsfehler und eingeklemmte Nerven sind die Hauptursachen, die Schmerzen im oberen Rückenbereich auslösen oder verstärken können. Übergewicht gehört zu den Lebensgewohnheiten, die sich ungünstig auf die Rückengesundheit auswirken. Da starke Rückenschmerzen in Bereich der Brustwirbelsäule in Verbindung mit Atemnot und einem Engegefühl im Oberkörper auch auf einen Herzinfarkt hinweisen können, sollte bei intensiven, anhaltenden Schmerzen umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Sobald die Ursache für die Rückenschmerzen gefunden ist, kann mit der Behandlung begonnen werden. In leichteren Fällen helfen bereits einfache Hausmittel, die Schmerzen zu lindern. Zu den Hausmitteln, die sich bei Schmerzen im oberen Rücken bewährt haben, zählt beispielsweise die Arnikasalbe, deren Inhaltsstoffe Entzündungen hemmen und Muskel- und Rückenschmerzen lindern kann. Die Salbe wird unmittelbar auf die schmerzenden Stellen aufgetragen und leicht einmassiert. Gegen Verspannungen im oberen Rückenbereich hilft auch leichte Bewegung.

Natürliche Mittel, die bei Rückenbeschwerden helfen

Ein natürliches Schmerzmittel mit Tiefenwirkung ist ein warmer Heublumensack, der für circa eine Stunde auf die schmerzende Rückenpartie gelegt wird. Heublumen haben eine antineuralgische und antirheumatische Wirkung, können Krämpfe lösen und den Stoffwechsel anregen, sodass die Rückenschmerzen rasch nachlassen. Bei Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich kann das durchblutungsfördernde und Verspannungslösende Wacholderöl helfen, das in kreisenden Bewegungen auf die schmerzende Rückenpartie aufgetragen wird.

Sport hat einen günstigen Einfluss auf die verkrampfte Rückenmuskulatur. Ideal sind Ausdauersportarten wie Walken oder Fahrradfahren, die gleichzeitig die Kondition verbessern. Bei Rückenproblemen sollte immer auf die Körperhaltung geachtet werden. Eine ergonomische Sitzhöhe schützt vor ungünstigen Sitzhaltungen und trägt dazu bei, dass der Rücken entlastet wird. Da Stress zu Verkrampfungen der Muskulatur führt, können Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation Rückenschmerzen entgegenwirken und weiteren Rückenbeschwerden vorbeugen. Im Zusammenhang mit psychisch bedingten Nacken- und Rückenschmerzen sind regelmäßige Entspannungsübungen sinnvoll.

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